Künstlerbesuch in der Bücherei

Überraschend kam heute die Künstlerin Inger Dethlefsen zu Besuch in die Bücherei. Von ihr sind drei großformatige Aquarelle, zwei Ölbilder und eine Bleistiftzeichnung in der Artothek. Sie malt und zeichnet vor allem gegenständlich Motive aus der Natur. Begeistert erzählte die passionierte Künstlerin, dass sie auch weiterhin sehr produktiv ist und sich im Moment viel der Zeichenkunst widmet. Wir haben uns sehr über den netten und spontanen Besuch gefreut! Danke, Inger!

Mehr zu ihrem Werk unter: http://www.inger-dethlefsen.dk

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Eine tolle Lesung mit ???-Autor Ulf Blanck

Mittwoch um kurz vor 9 Uhr strömte die 3.,4. und 5. Klasse mit ihren Lehrerinnen in die Deutsche Bücherei Sonderburg, um den Autor der berühmten „Drei ???“ zu erleben. Angekündigt war eine Lesung aus dem Jubiläumsband „Schrottplatz in Gefahr“ und aus der neuen Abenteuerreihe „Rick Nautilus“.

Es war aber weit mehr als eine Lesung, es war ein Erlebnis! Denn Ulf Blanck zog die Kinder sofort in seinen Bann, als er erklärte, wie man spannende Geschichten schreibt und wie Detektivarbeit funktioniert. Anschaulich führte er die Utensilien vor, die die Kinder aufzählten: Lupe, Handschuhe, etwas zu schreiben und dann kam das Beste – wie nimmt man Fingerabdrücke mit „Detektivpulver“? Das führte er mit Klebefolie und Graphitpulver an einer Vase vor.

Gespannt hörten die Kinder dem Anfang der Geschichte von Justus, Peter und Bob zu, die sich zu einer Schatzjagd entwickelte. Um eine Schatzkiste zu öffnen, mussten die Kinder noch einen Zahlencode knacken. Was kam hervor? Eine lange goldene Kette!

Als Überleitung zu „Rick Nautilus“ holte Ulf Blanck eine Flaschenpost hervor, mit einem Zettel „SOS“. Das Buch ist auf Deutsch und sogar auf Dänisch erschienen, was es auf dem Buchmark nicht oft gibt! Aus dem dänischen Band durfte Tilda vorlesen.

Zum Schluß gab es noch eine lange Schlange zum Signieren mitgebrachter Bücher und für Autogramme.

alle Fotos: Kai-Uwe Nielsen

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So also läuft der Hase – in der Artothek!

Es springt ein Hase durch die Bücherei – ein gewöhnlicher Hase? Nein, er ist silbern und hat acht Arme mit Aktentaschen in den Händen! Er fliegt über blaue Berge – wohin? Ins Reich der Phantasie!

Das Bild stammt von dem belgischen Grafiker, Maler und Bildhauer Jean-Michel Folon (1934-2005). Er hat mit seinen formal vereinfachten, surrealen Bildwelten großen Ruhm erlangt.
Jean-Michel Folon, der Paul Klee und Giorgio Morandi zu seinen Vorbildern zählt, arbeitete in seinen Malereien und Grafiken stilistisch mit reduzierten Formen und subtilem Kolorit. Die Figuren seiner Werke sind oft von rätselhaftem, surrealem Ausdruck. James Ensor, René Magritte und Georges Simenon werden häufig als verwandte Künstler genannt. Die Werke von Jean-Michel Folon wurden in den 1960er und 1970er Jahren in zahlreichen internationalen Zeitschriften veröffentlicht, darunter „New-Yorker“, „Time“, „Paris-Match“ oder „Le Monde“. Auch als Buchkünstler tat sich Jean-Michel Folon hervor mit Illustrationen zu literarischen Werken z.B. von Kafka oder Camus.
Außerdem entwarft er auch Plakate, Mosaike, Tapisserien, Wanddekorationen, Theaterdekorationen und Glasfenster. Ab 1986 arbeitete er auch als Bildhauer.
Werke von Jean-Michel Folon sind etwa in Antibes im Museum Picasso zu bewundern. Im Jahr 2000 eröffnete die Fondation Folon in La Hulpe nahe Brüssel.

Das Bild ist Teil der Artothek und ist ausleihbar!

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Piraten ahoi!

Die Schweinswalstationen wurden von der 4. Klasse der DSS erobert! Ein richtiger Pirat – mal wieder toll gespielt von Marta – nahm die Kinder in Empfang, statte sie aus mit allem, was man zur See braucht: Tücher, Fernrohre, Schwimmwesten usw. Dann wurden Aufgaben verteilt, die die kleinen Piraten zu lösen hatten.

Es wurde mit dicken Backen die Luft angehalten und auf die Stoppuhr geschaut, um zu sehen wer es länger aushält – ein Schweinswal oder ein Mensch.

Es wurde gemessen, ob man so groß ist, wie ein Schweinswal.

Es wurde mit dem Periskop Ausschau nach Elmo gehalten.

Es wurde gewogen, wie viel ein Schweinswal pro Tag frisst.

Es wurde gestaunt, wie ein Schweinswal „von innen“ aussieht.

Es wurden Plattfische gezählt und es wurde getanzt – Stopptanz mit Plattfischen.

Zum Schluß wurden natürlich alle zünftig mit Gruß verabschiedet.

Danke liebe Marta und danke 4. Klasse mit Dorothee und Jessica, es war ein toller Vormittag!

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Mittwoch, 21.09., kein Personal in der Bücherei

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Ein Erlebnis: Die Ostsee-Unterwasserwelt in der Bücherei

Es ist wahrlich eine Wunderwelt, die sich zur Zeit in der Bücherei tummelt: Schweinswale in Lebensgröße springen in die Höhe, Quallen wabern durch die Luft, fröhliche Fische flitzen über die Fenster. Echte (!) Schweinswalknochen können bestaunt werden, ebenso neueste Unterwasseraufnahmen von einem künstlichen Riff vor Kegnæs.

Ein weiteres Highlight ist natürlich das fahrbare U-Boot mit Periskop! Große und kleine Kinder lieben es, hineinzuklettern, zu fahren und durch den Umlenkspiegel die Umgebung zu beobachten.

Aber das ist längst nicht alles. Es gibt zahlreiche Mitmachstationen, bei denen man viel über die Lebensweise der Schweinswale lernen kann. So z.B. wie schwer ein Schweinswal ist, wie viel er frisst, wie groß er ist, wie lange er die Luft anhalten kann u.v.a.m.

Einige Schulklassen haben schon eifrig mitgemacht, weiter haben sich angemeldet. Unsere Kollegin Marta, die diese Wunderwelt geschaffen hat, bietet noch viel mehr Mitmachaktionen dazu an!

Kommt Ihr auch und taucht in die faszinierende Unterwasserwelt der Ostsee ein!

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Der riesengroße Lesetag auch bei uns

Gestern wurde der „kæmpestore læsedag“ nicht nur in dänischen Schulen und Bibliotheken gefeiert, sondern auch bei uns. Es kamen nämlich zuerst die Schüler der 2. und 3. Klasse der Privatschule Alsen zu Besuch und haben überall bei uns in der Bücherei ausgiebig gelesen. Vorher waren sie schon in St. Marien und der Kinderbücherei unserer dänischen Kollegen. Die kleinen Leserinnen und Leser haben sich einzeln oder in kleinen Gruppen gemütliche Plätze gesucht und in ihren Büchern geschmökert – eine wunderbare Atmosphäre.

Danach kam die 2. Klasse der Deutschen Schule. Sie haben richtig Wirbel in die Bücherei gebracht, nicht zuletzt weil sie unser begehbares U-Boot mit Periskop entdeckt haben.

Was es damit auf sich hat und auch mit den Schweinswalen und Quallen in der Bücherei, erzählen wir in unserem nächsten Beitrag! 😊

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In der Artothek: „Chartres“ von René Genis

Wer diesen Sommer in Frankreich war, hat vielleicht auch diese berühmte Kirche gesehen: die Kathedrale von Chartres. Und wenn nicht, so kann man sie auf der Lithographie „Chartres“ von René Genis (1922-2004) entdecken. Sogar zwei Mal! Einmal im Ausblick aus dem Fenster und das andere Mal ganz klein als Bild im Bild.

Der französische Künstler René Genis hat ein ruhiges Interieurbild geschaffen, das genau zu unserer Jahreszeit passt. In einem Zimmer mit dunklen Wänden, an denen viele Bilder hängen, steht auf einem großen Tisch eine Vase mit einem bunten Blumenstrauß. Vielleicht ist es das Atelier des Künstlers? Aus dem großen geöffneten Fenster sieht man die Umrisse der Kathedrale von Chartres. Man erkennt sie leicht an den zwei unterschiedlich hohen Türmen. Vor der Kathedrale wogt ein gelbes Kornfeld, an dem blauen Sommerhimmel hängen eine kleine weiße und eine große dunkle Wolke. Vermutlich gibt es bald ein Gewitter.

Auffallend ist, dass Genis bei diesem ruhigen Sommerbild auf jegliche Perspektive verzichtet hat. Die Tischplatte scheint senkrecht zu stehen, so dass die Gegenstände darauf eigentlich sofort herunterfallen müssten. Der Raum selbst ist auch nur als dunkle Folie wiedergegeben, auf der die Bilder und Möbelstücke verteilt sind.

Stattdessen setzt Genis helle und dunkle Farbflächen gegeneinander sowie deutlich kontrastierende Farben wie Gelb und Blau. Genis Bild zeigt deutlichen Einfluss der französischen Fauvisten, zu denen so große Meister gehörten wie Henri Matisse, Georges Braques, Raoul Dufy und Maurice de Vlaminck. Kennzeichnend für den Fauvismus war die Aufgabe der illusionistischen Darstellung eines Gegenstandes. Das malerisch bestimmende Element war dagegen der Zusammenklang der Farbflächen.

Dieses wunderbare Bild gehört zur Artothek in Sonderburg und kann selbstverständlich gratis ausgeliehen werden!

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Capture your city – sehenswert!

Capture your city ist ein Fotowettbewerb, der jährlich vom Danish Architecture Center veranstaltet wird. Jeder kann in Fotos zeigen, wie er seine Stadt sieht. Dabei liegt besonderes Augenmerk auf der Architektur und wie sie unser Leben beeinflusst und unseren Alltag begleitet.

Die Ergebnisse sind jetzt in einer tollen Installation am Hafen vor dem Multikulturhaus zu sehen. Auf Platten, die sich im Wind drehen, ist auf der Vorderseite das Foto und auf der Rückseite ein begleitender Text.

Vor der Hafenkulisse und der spannenden Architektur nördlich der Klappbrücke ein absolut lohnendes Ausflugsziel (und danach natürlich noch ein Abstecher in die Bücherei!😊).

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Die Tour de France kommt näher!

Bei uns ist sie schon als Deko in der Bücherei angekommen 😊

Vom filigranen Papierfahrrad über echte Bikes und documentawürdige Metallinstallationen bis zum lebensgroßen Sprinter – danke Marta!

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