Das aktuelle Heft der Heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Nordschleswig

Das neueste Heft bietet wieder hochinteressante Einblicke in die Geschichte Nordschleswigs. So erfährt der Leser durch Olaf Becker, was Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg mit Dänemark und Schweden verbindet und warum er “der Graf mit dem Silberbein“ genannt wurde.

Die eher unbekannte Spätzeit des Hauses Augustenburg im 19. Jahrhundert und deren familiäre Verbindung zu dem aus Tönning stammenden Chirurgen Friedrich von Esmarch beleuchtet ausführlich Autor Lorenz Peter Wree. Das Titelbild des Heftes zeigt übrigens das Schloss Primkenau in Niederschlesien, das Herzog Christian August als Wohnsitz diente, nachdem er Schloss Augustenburg an Dänemark abtreten musste.

Über den Umgang mit Verantwortung in der deutschen Minderheit zur Zeit des Nationalsozialimus schreibt Jon Thulstrup, indem er das Verhalten einzelner Persönlichkeiten untersucht.

Neben diesen spannenden Einblicken bietet das Heft noch den Jahresbericht der HAG, Buchbesprechungen, ein Interview mit Frank Lubowitz zu seiner Arbeit als Archiv- und Forschungsstellenleiter sowie einen Bericht über das Deutsche Museum Nordschleswig.

Das Heft kann für 130 DKK bzw. 18 € u.a. in der Deutschen Bücherei Sonderburg erworben werden. [eni]

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit | Kommentar hinterlassen

Heute, 18.01.22, nur Offene Bücherei

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Viele „neue“ Bilder in der Artothek!

Die Artothek hat so viele Bilder, dass sie gar nicht alle auf einmal gezeigt werden können. Deshalb tauscht die Deutsche Bücherei Sonderburg regelmäßig ihre Bilder mit dem Bestand der Zentralbücherei Apenrade aus. So auch diese Woche.

Mit Spannung haben wir die Kästen ausgepackt, die unsere Kollegin Ingela in Apenrade für uns bestückt hat. Welche Kunstwerke mögen sich darin verbergen? Beim Auspacken dann große Freude und Staunen: gute Bekannte, die bei uns schon zu Gast waren, wie z.B. Werke von Horst Janssen, Per Kirkeby und Nikolaus Störtenbecker. Aber auch jede Menge Neuentdeckungen, die wir Euch wie gewohnt in lockerer Reihenfolge vorstellen werden.

Jedes Bild kann wie ein Buch ausgeliehen werden!

Wir präsentieren übrigens in der Bücherei jeden Tag auf der Staffelei ein anderes Bild. [eni]

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Lesekreis 2022

Auch 2022 treffen wir uns alle 4-6 Wochen, um uns in entspannter Atmosphäre über Bücher auszutauschen.

Die Auswahl der Titel erfolgt gemeinsam und jeder Teilnehmer kann zu jeder Zeit Buchvorschläge machen. Einen Schwerpunkt haben wir nicht, sondern wir schmökern uns einmal quer durch den literarischen Dschungel.

Wenn du Lust hast mitzumachen oder dir den Lesekreis einfach mal angucken möchtest, dann komme gerne vorbei.

Wir treffen uns immer an einem Mittwoch um 17 Uhr. Die nächsten Termine sind: 19.1. und 26.1.

Dann reden wir über das Buch „Ein Wochenende“ von Charlotte Wood.

Veröffentlicht unter Lesekreis, Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentar hinterlassen

Leseratten kennt man ja – aber wir haben eine Büchermaus!

Die Büchermaus ist hinreißend süß und liebt es, sich in unserer Bücherei zu verstecken: auf dem Sofa, zwischen den Kinderbüchern und beim alten Gebälk. Da staunt sogar das Kätzchen!

Wer wissen möchte, wie man so eine Maus bastelt, fragt am besten unsere kreative Mitarbeiterin Marta. (Es soll ganz leicht sein.)

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Unser Artotheksbild zum Jahreswechsel: Frieden und Nähe

Knut Andresen (1939-2921) war nordfriesischer Künstler, profunder Kenner norwegischer Literatur und setzte sich aktiv für Frieden und Demilitarisierung ein.

Als Würdigung an den vor wenigen Monaten verstorbenen Künstler und Pazifisten haben wir dieses Bild von ihm aus der Artothek für den Jahreswechsel ausgewählt.

Er hat dem Bild keinen Titel gegeben, aber das Motiv spricht für sich. Zwei Menschen stehen in enger Umarmung nebeneinander und werden von einer weißen Taube beschirmt. Was könnte wünschenswerter für das kommende Jahr sein, als dieses Motiv, das Nähe und Frieden symbolisiert?

Wir wünschen jedem Gesundheit, Freude und ein friedliches Miteinander im neuen Jahr!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Wir haben geöffnet!

Büchereien sind nicht von den Schließungen im Rahmen der Corona-Maßnahmen betroffen. Es gilt nur Maskenpflicht.

Wir freuen uns sehr, für Euch mit Personal da zu sein, sogar zwischen Weihnachten und Neujahr, also vom 27. bis 30.12.21.

Denn Lesen tut gut!

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen

Unser Artotheks-Bild des Monats: Anna Elisabeth Overbeck, ohne Titel (1982)

Über die Künstlerin Anna Elisabeth Overbeck konnte bei Verfassen des Artikels leider nichts herausgefunden werden. Also müssen wir uns ihr über ihr Werk nähern. Sehen wir uns das Bild ganz genau an: Auf den ersten Blick sehen wir ein ehemals prächtiges Haus bei Nacht. Das Bild ist sehr dunkel und wie bei Dunkelheit müssen sich die Augen erst an die dunklen Tonwerte gewöhnen, um Details erkennen zu können. Es stellt sich heraus, dass es sich um ein verlassenes Haus handelt, denn die Tür und die Fenster im Erdgeschoss sind zugemauert, die Fassade ist schief und rissig, das ganze Haus verfällt. Bei genauerem Hinsehen erkennt man sogar Pflanzen, die in den oberen Stockwerken wachsen und hinter den kaputten Fenstern sichtbar werden. Ein Vogel sitzt auf dem Dach und in zwei Fenstern bemerkt man ein Nest mit großen Eiern, hinter einem Fenster blickt sogar der Kopf einer riesigen Taube hervor. Der erste Eindruck vom alten baufälligen Haus wandelt sich zu einem mysteriösen Ort. Wie kommt das?

Die Künstlerin schildert in ihrem düsteren Bild keinen realen Ort, sondern reißt ihn aus unserer Alltagssicht heraus und stellt ihn in einen fremden Zusammenhang. Die Dimensionen haben sich unrealistisch verschoben, die Szenerie ist irreal, denn das Haus scheint nur aus der Fassade zu bestehen und beherbergt Tiere als Bewohner. Das Bild verströmt eine unheimliche und surrealistische Stimmung.

An dieser Stelle können wir einen deutlichen Rückschluss auf die Künstlerin ziehen: Sie ist ganz stark von dem surrealistischen Künstler René Magritte beeinflusst. Denn Magritte zeigt in seinen Bildern alltägliche Dinge, die er genau wiedergibt. Dabei nimmt er sie aus ihrem normalen Umfeld heraus und stellt sie in ungewöhnlichen Situationen oder Verbindungen dar. Auf diese Weise schafft er eine magische Welt voller Geheimnisse. Ebenso wie Magritte irritiert Anna Elisabeth Overbeck damit unsere Sehgewohnheiten.

René Magritte: Das Haus (1947)

Das Bild von Anna Elisabeth Overbeck kann natürlich aus der Artothek ausgeliehen werden.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Unser Weihnachtsbücherbaum steht!

Ein ganz besonderer Weihnachtsbaum steht in der Deutschen Bücherei Sonderburg und woraus besteht er? Aus Büchern natürlich! Gezählt haben wir sie nicht, aber es sind sehr sehr viele…

Mit unendlicher Hingabe hat Marta in mehrtägiger Arbeit dieses Wunderwerk geschaffen und verziert.

Auch wenn es in den Fingern kribbelt, nein, bitte kein Buch rausziehen…😊

Veröffentlicht unter Uncategorized | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Infostand beim Zuzüglertag in Sonderburg

Wie die anderen Kommunen auch, erlebt Sonderburg einen Boom von Zuzüglern aus Deutschland. Am Montag konnten sich über 120 Interessierte umfassend über Sonderburg und seine Einrichtungen informieren.

Neben dem Deutschen Schul- und Sprachverein, der Musik- und Ballettschule und weiteren 20 Institutionen war auch die Deutsche Bücherei Sonderburg mit einem Infostand vertreten. Nach einer kurzen Präsentation der einzelnen Firmen, Vereine und Verbände war die Nachfrage an jedem Stand groß. Viele „Leseratten“ waren froh zu erfahren, dass es am künftigen Wohnort eine deutsche Bücherei bzw. einen ganzen Büchereiverband gibt, noch dazu mit Anbindung an das deutsche Büchereiwesen. Geradezu ungläubiges Staunen hat die Offene Bücherei hervorgerufen – „Ausleihe von morgens bis abends, ohne Personal, das kann es nur in Dänemark geben“ war da zu hören. Und: „Bei uns wär die Bücherei nach ’ner Woche leer.“ Viele Besucher riefen fröhlich zur Verabschiedung „Wir sehen uns!“ – Wir freuen uns über so viel positive Resonanz und sagen auf Wiedersehen und bis bald! [eni]

Veröffentlicht unter Uncategorized | Kommentar hinterlassen